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Häufiges Zocken führt zu mehr Karies

Viele Eltern kennen das Problem, ihre Sprösslinge würden am liebsten den ganzen Tag vor dem Computer oder der Konsole sitzen und angesagte Spiele wie das Fußballspiel ‚Fifa‘ zocken. Besonders anfällig für das stundenlange Daddeln sind Jungs. Sie vergessen dabei Zeit und Raum und sind in ihrer eigenen Welt, was nicht nur schlecht für die Entwicklung, sondern auch für die Zahngesundheit der Jugendlichen ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Universität Warschau.

‚Gamer‘ ernähren sich schlechter

Die Studie der Universität Warschau besagt nun, dass Jugendliche, die mehr als drei Stunden am Tag spielen, häufiger Karies und Zahnfleischbluten haben. Sie gingen auch seltener zum Zahnarzt. Der Grund: Die meisten ‚Gamer‘ ernähren sich ungesund. Sie greifen während des Spiels zu süßen Snacks und trinken häufig Energy-Drinks, um länger wach zu bleiben und konzentriert weiterzuspielen. Die zuckerhaltigen Lebensmittel schaden den Zähnen und es kann Karies entstehen. Im Rahmen der Studie wurden über 1.600 Jugendliche im Alter von 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind besonders für Jungen ein Warnsignal, da sie überproportional oft an Computern und Konsolen spielen.

Spielzeit eingrenzen

Tipp: Auch, wenn Ärger und Stress mit den Jugendlichen vorprogrammiert ist, sollten Eltern möglichst früh feste Regeln fürs Computerspielen aufstellen und diese Regeln dann auch durchsetzen. Jugendlichen die Spiele komplett vorzuenthalten ist allerdings realitätsfern. Viel sinnvoller ist es, Alternativen anzubieten und zum Beispiel den Kontakt zu Vereinen zu suchen. Natürlich sollten Eltern auch auf eine gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse achten.

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